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    <title>Karan : Rubrik:Erlebkuchen</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Karan</dc:publisher>
    <dc:creator>Karan</dc:creator>
    <dc:date>2007-07-06T21:17:00Z</dc:date>
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    <title>Karan</title>
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    <title>Traum</title>
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    <description>Ich stand vor einem großen Spiegel, die Gitarre umgeschnallt, und sang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiegel jedoch sah ich eine andere, deren Körper ich mir zu genau diesem Zweck ausgeliehen hatte: kaffeefarbige Haut, straff zurückgenommenes, blondgesträhntes, dunkelbraunes Haar, scharf geschnittene Nase, volle Lippen. Sie trug ein feuerrotes ärmelloses Sommerkleid. Das Spiegelbild war so klar, daß ich die kleinen Muttermale auf ihren Armen erkennen konnte. Und doch war ich es, die in die Saiten griff und den Mund regte. Aber ich war in ihrem Leib, ich bewegte ihn von innen heraus, wie jemand, der ein Auto fährt oder eine komplizierte Maschine bedient. Ich beobachtete die Mimik ihres/meines Gesichts und war erstaunt darüber, wie sehr sich innerer Impuls und äußerer Ausdruck unterschieden. &quot;Daran muß ich noch arbeiten&quot;, dachte ich mir. &quot;Ich will den geborgten Körper besser kennenlernen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie/ich sang mühelos und leidenschaftlich. Als ich erwachte, hatte ich die Melodie noch im Ohr.</description>
    <dc:creator>Karan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://karan.twoday.net/topics/Erlebkuchen&quot;&gt;Erlebkuchen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Karan</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-03T12:19:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://karan.twoday.net/stories/3463143/">
    <title>Ostaramond</title>
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    <description>Boot&lt;br /&gt;
im Wolkenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orions späte Jagd&lt;br /&gt;
kälteglitzernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Venus&lt;br /&gt;
strahlt</description>
    <dc:creator>Karan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://karan.twoday.net/topics/Erlebkuchen&quot;&gt;Erlebkuchen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Karan</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-21T20:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://karan.twoday.net/stories/3065475/">
    <title>Inneres Ohr</title>
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    <description>&quot;Ich liebe Musik&quot;, erzählt sie mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kind hätte sie gerne Klavier gelernt, aber dazu war kein Geld da gewesen, zu Beginn der 30er Jahre, kurz nach der Inflation. Also hatte sie den Schreibsekretär ihrer Mutter leergeräumt, sich davorgesetzt und imaginäre Tasten angeschlagen. Die Erwachsenen lächelten über diese Spielerei. Doch sie allein hörte die Melodien.</description>
    <dc:creator>Karan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://karan.twoday.net/topics/Erlebkuchen&quot;&gt;Erlebkuchen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Karan</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-14T13:44:00Z</dc:date>
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    <title>Beflügelt</title>
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    <description>Sie hockt neben einem Weinstock und schreit mich an. Normalerweise fliegen sie immer auf, wenn ich vorbeilaufe, manch eine setzt sich vielleicht in die übernächste Rebzeile und lugt zu mir herüber, hin- und hergerissen zwischen Neugier und Fluchtreflex. Sie aber schreit. Furchtlos und gellend. Vier mal. Erst, als ich stehen bleibe, spreizt sie die schwarzglänzenden Flügel, segelt ein Stück den Weinberg hinunter und plaziert sich in Sichtweite. Kräht nochmals. Wieder vier mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was willst du mir sagen, Schwester?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wartet, legt den Kopf herausfordernd schief. Mach die Augen auf, sagt ihr Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bemerke ich den Falken. Er sitzt einige Weinstöcke neben ihr. Sein schönes Profil ist unbewegt. So nah sah ich ihn nie. Beide sind still, wie auch ich, mein Atem stockt. Dann flattert die Krähe auf, über den Hang hinunter ins Tal. Der Falke wartet. Bis auch er sich in den Wind wirft, hoch und weit hinauf, sich ohne einen Flügelschlag bis fast an das Ende des Weinbergs tragen läßt, rüttelnd stehenbleibt und irgendwann meinen Blicken entschwindet. Doch als ich um die nächste Kurve biege, steht er neben mir in der Luft, fast genau auf meiner Höhe, kraftvoll spielt er mit dem Luftstrom, scharfen Auges späht er zwischen den Zeilen nach Beute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Flug, Schwester.&lt;br /&gt;
Gute Jagd, Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt gesund. Bitte.</description>
    <dc:creator>Karan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://karan.twoday.net/topics/Erlebkuchen&quot;&gt;Erlebkuchen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Karan</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-20T19:06:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://karan.twoday.net/stories/1494025/">
    <title>Lichtbild...</title>
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    <description>... ohne Kamera:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag klingt in einer neuen Tonart; kraftvoll strahlt die Sonne über dem Fluß. In Ufernähe sind die Eisschollen zusammengeschoben, nur zur Flußmitte hin blieb die Rinne frei, in der das träge Wasser in Richtung Meer gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiß und gläsern glänzt das Eis, leicht bläulich sind die Schatten zur Tiefe hin. Das Sonnenlicht malt hellgoldene Flächen darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es knackt und knirscht unterm Eis. Allmähliches Tauen. Ein schöner Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich regen bringt Segen, murmelt der Fluß, so leise, daß ich es kaum höre. Das Eis schmilzt. Laß deine Angst los. Beweg dich mit dem Vertrauen des Tropfens, der weiß, daß er im Ozean ankommen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wachsende Wärme der Sonne hilft dir dabei. Auch an den Tagen dieses Spätwinters, die wieder trüber sein werden, voller Schnee und Regen vielleicht. Aber immer wieder wird der Vorfrühling sich zeigen und leuchten. Sei sicher: er kommt.</description>
    <dc:creator>Karan</dc:creator>
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