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15
Feb
2007

Success

"Truly happy and successful people—however much or little they earn—are always those who have managed to match their life choices to their inner values. (...)

Most of the misery in the corporate world comes from people getting themselves into situations that force them to act in ways that violate their real nature.

You can do it, but the cost in stress and unhappiness will be an extremely high one. And the highest cost of all may be to look back on your achievements in old age and realize that what you gave up in return was what you truly wanted."


Carmine Coyote

Trackback URL:
https://karan.twoday.net/stories/3323102/modTrackback

Hellblazer - 15. Februar, 12:58

Mir gefällt die (zumidest in diesem kurzen Zitat für mich sichtbare) Hop-oder-Top-Einstellung nicht. Ganz oder Garnicht? Sind Entscheidungen so schwarz-weiß? Oder kann, mit etwas Phantasie, nicht ein wenig Farbe in den Entscheidungprozess gegossen werden, so dass ein "zu einem passendes" Ergebnis auch zu einem tragbaren Preis erreicht werden kann? Überhaupt will mir die (wiederum mir in diesem kurzen Stück auffallende, muss im Gesamtzusammenhang ja nicht sein, keine Ahnung) Denke des "der Preis der Selbsterfüllung ist immer auch Aufgabe von etwas" in einem etwas "materiellen" Sinne, der mir da ein wenig durchscheint, arg - wie soll ich sagen - protestantisch? zu sein. Zumindest in dieser in diesem Teilzitat durchscheinenden Zwangsläufigkeit (wie gesagt, hab den Rest jetzt noch nicht gelesen, mag sein, dass das ja da wieder etwas relativiert wird. Fände ich angebracht, jdenfalls).

Karan - 15. Februar, 15:01

Das Zitat hab' ich heute früh unkommentiert hier 'reingehauen um den Link nicht zu verlieren und natürlich hast Du recht, so aus dem Zusammenhang gerissen wirkt es arg schwarzweiß und zwangskausal. Lies den Artikel mal ganz, und zwar alle drei Teile; ich finde, da steckt doch einiges Interessantes drin, auch wenn’s für Dich wahrscheinlich Binsenweisheiten sind... ;-)

Was ich bemerkenswert finde an dem Text, ist, daß überhaupt einmal die Wertefrage auftaucht, und zwar bezogen auf die ganz individuellen inneren Werte. Es geht um deren Abgleichung mit denen der Umgebung, in der wir uns bewegen.

Auch die restlichen Teile des Essays stellen gängige Definitionen von „Erfolg“ eher in Frage, als daß sie sie bestätigen. Und die Schlußfolgerung ist eben NICHT eine neue Definition, sondern die Feststellung, daß die ganze Sache höchst subjektiv ist und die ganze Bandbreite umfaßt, von finanziellem Gewinn bis zum Erreichen ideeller Ziele (und beides muß überhaupt nicht im Wiederspruch stehen!)

Aufmerksam wurde ich beim Begriff „corporate world“. Und ich frage mich, ob da nicht auch ein Aspekt aufleuchtet, der in den Kontext Deiner Abhandlung gehört.

Ich erinnere mich, wie jemand von der Dartington-Kampagne davon berichtete, der Sprecher des Trust sei ganz offenkundig ehrlich irritiert darüber, daß „niemand den Trust leiden mag“.

Möglicherweise kann diese Frage zum Sprung in der Schale der Parallelwelt werden.

Denn wenn der Wert „Anerkennung durch die allgemeine Gesellschaft“ ja so offenkundig vorhanden ist und ebenso offenkundig nicht erfüllt wird, besteht zumindest die Möglichkeit, da anzusetzen. Und zwar NACHDEM die Maßnahmen zur Entlarvung der Schein-Elite durchgezogen wurden, die Du in Deinem Artikel so schön aufzählst. Dann nämlich dürfen die „Werte“ der Parallelweltbewohner ganz schön in Scherben liegen.

Und, im allerbesten Fall (nun gut, ich bin wahrscheinlich überoptimistisch, aber man wird doch noch träumen dürfen...) könnte dann sogar die Frage auftauchen, worum es denn WIRKLICH geht.

Hinter der von Dir so gut beschriebenen Angst vor dem Verlust der eigenen Illusion und der Erkenntnis der eigenen Bedeutungslosigkeit steckt ja ein intensiver Wunsch nach Bedeutsamkeit, nach Schaffung / Erhaltung von Werten, materiellen wie geistigen, und dieser Wunsch, befreit von der Staffage von Angst und Bequemlichkeit mit der die Parallelwelt ihn umkleidet hatte, kann durchaus eine wirkungsvolle Triebfeder sein.

Möglicherweise stellt sich dann heraus, daß die „real nature“ und die „wahren Werte“ beide Fraktionen gar nicht so weit voneinander entfernt liegen, weil sie ja grundmenschlich sind; und das Bedürfnis nach Anerkennung ist da nur einer von vielen Aspekten. Und dann... könnte man die Ärmel hochkrempeln und wirklich etwas schaffen. Gemeinsam. Weil es dann, zumindest auf dieser Ebene, ja gar keine Parallelwelt mehr gibt.

Aber noch mal zurück zu dem Essay über „success“. Mich hat der Aufsatz angeregt, da mal nach meiner eigenen multidimensionalen Definition von Erfolg zu suchen, und ich glaube, das ist wichtig, gerade jetzt...
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