1. Ein Track aus deiner frühesten Kindheit.
„Der Sängerkrieg der Heidehasen“
Kindermusical von James Krüss. Köstlich!
2. Ein Track, den du mit deiner ersten großen Liebe assoziierst.
King Crimson: „21st Century Schizoid Man”
nomen est omen ;-)
3. Ein Track, der dich an einen Urlaub erinnert.
Joe Jackson, „Heart of Ice“
(aus dem Album „Body and Soul“ – eine Wiederentdeckung aus den 80ern, rauf und runter gehört auf der langen nächtlichen Fahrt zwischen Uppsala und Jokkmokk, bei der die Sonne nie unterging.)
4. Ein Track, von dem du in der Öffentlichkeit nicht so gerne zugeben möchtest, dass du ihn eigentlich ganz gerne magst.
„Flieger, grüß’ mir die Sonne“, gesungen von Hans Albers:
„Piloten / ist nichts verboten, / drum gib Vollgas und flieg um die Welt!“
5. Ein Track, der dich – geplagt von Liebeskummer – begleitet hat.
Johannes Brahms: „Nicht mehr zu dir zu gehen“. Selber gesungen, bis die Stimme versagte.
6. Ein Track, den du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast.
„Weißt du, wieviel Sternlein stehen“.
Gute-Nacht-Lied. Täglich. Jahrelang. Heiß geliebt.
7. Ein Track, der dein liebstes Instrumental ist.
„Shingetsu“ (Mond des Herzens). Traditionelles Shakuhachi-Stück. Allerbeste Einspielung:
diese.
8. Ein Track, der eine deiner liebsten Bands repräsentiert.
„Purple Haze“. Ja, das ist von Hendrix, aber ich meine die Version, die das Kronos Quartet spielt. Hab ich mal live gehört. Umwerfend.
9. Ein Track, in dem du dich selbst wiederfindest oder in dem du dich auf eine gewisse Art und Weise verstanden fühlst.
Franz Schuberts Klaviersonate in a-moll.
10. Ein Track, der dich an eine spezielle Begebenheit erinnert (& welche das ist).
Sinead O’Connor:
„I do not want what I haven’t got“
Als ich England nach vier Jahren Aufenthalt verließ, mit einem bis zum Dach vollgepackten Kleinwagen, hörte ich eine Kassette, die mir eine liebe Freundin als Abschiedsgeschenk mitgegeben hatte. Das Lied erklang just, als ich auf die Fähre fuhr. Ich konnte vor lauter Tränen fast nicht mehr lenken.
11. Ein Track, bei dem du am besten entspannen kannst.
Die Tonleiter. Auf der Shakuhachi gespielt. Gaaaanz laaaangsam hinauf und dann wieder hinunter.
12. Ein Track, der für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht.
Carl Orff „O Fortuna“
1990/91.
hier.
13. Ein Track, der momentan dein Lieblingssong ist.
Immer wieder, immer noch: „Greensleeves“
14. Ein Track, den du deinem besten Freund deiner besten Freundin widmen würdest gewidmet hast.
„Lady of the Tor“
15. Ein Track, bei dem du das Gefühl hast, dass ihn außer dir niemand gerne hört.
Kenn’ ich keinen. Habe vielmehr das Glück, auch noch die ausgefallensten meiner musikalischen Leidenschaften mit irgendwem teilen zu können.
16. Ein Track, den du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst.
Duke Meyer:
”Vogelsang”
17. Ein Track, der weder deutsch- noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt.
„Vai Vedrai“, vom Soundtrack zu „Alegria“ (Cirque du Soleil)
18. Ein Track, bei dem du dich bestens abreagieren kannst.
„Black Betty“. Seit über 20 Jahren der Garant für eine wild auf der Tanzfläche herumtobende Karan.
19. Ein Track, der auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte.
Die Auswahl überlasse ich gerne meinen Hinterbliebenen (ob sie sich wohl auf irgendetwas einigen können?) Am wichtigsten wäre mir, daß es ihnen Trost gibt und gefällt.
20. Ein Track, den du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest.
Die Melodie des Regens.
Eingefangen bei
Londo